Die Epoche der polnischen Romantik weist über Literatur und Geschichte weit hinaus – sie ist ein lebendiges kulturelles Erbe, das bis in unsere Gegenwart wirkt. Vom 21. bis 24. Oktober 2026 beleuchtet die große internationale Konferenz „Polnische Romantik. Transnationale Konstellationen“ in Frankfurt am Main (Deutsches Romantik-Museum & Haus am Dom) die polnische Romantik in Wechselwirkung mit ihren benachbarten europäischen Kulturen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis der polnischen Romantik als Idee, mit ihren Einflüssen, ihrer Ästhetik und ihren Nachwirkungen zu vermitteln.
Eröffnet wird die Tagung am Mittwoch, 21. Oktober, 17:30 Uhr, im Freien Deutschen Hochstift. Als musikalischer Höhepunkt erwartet die Gäste das Konzert des renommierten Pianisten Piotr Alexewicz, der zu den herausragenden Musikern seiner Generation zählt. Er spielt ausgewählte Meisterwerke von Fryderyk Chopin.
Zur Eröffnung sprechen Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin des Freies Deutsches Hochstifts, Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Direktor des Deutschen Polen-Institut in Darmstadt sowie Dr. Łukasz Kamiński, Direktor des Nationalinstituts Ossolineum.
Den Festvortrag hält der Träger des Nike-Literaturpreises Prof. Dr. Stefan Chwin über „Die polnische Romantik und die Herausforderungen unserer europäischen Gegenwart“.
Prof. Dr. Justyna Bajda (Wrocław), Dr. Seweryn Kuter (Warszawa), Dr. Paweł Rojek (Kraków), Christof Schimsheimer M.A. (Darmstadt) und Dr. Raphael Stübe (Frankfurt am Main) geben einen Einblick in das Konzept der Ausstellung „Geister der Freiheit. Die polnische Romantik und ihre Folgen“, die im kommenden Sommer im Deutschen Romantik-Museum zu sehen sein wird.
Vom 22. bis zum 24. Oktober finden dann im Deutschen Romantik-Museum und im Haus am Dom insgesamt 22 wissenschaftliche Panels mit rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum Thema der polnischen Romantik statt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung erbeten.
Veranstalter und Partner der Konferenz
Nationalinstitut Ossolineum
Freies Deutsches Hochstift / Deutsches Romantik-Museum in Frankfurt am Main
Deutsches Polen-Institut in Darmstadt
Generalkonsulat der Republik Polen in Köln
Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Deutsch-Polnischer Arbeitskreis für Kunstgeschichte und Denkmalpflege
Haus am Dom in Frankfurt am Main
Kofinanziert vom Ministerium für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen im Rahmen des Programms „Inspirierende Kultur” 2025-2026