Für Schulklassen aller Altersstufen bieten wir altersgemäße Führungen durch das Goethe-Haus an (circa 50 – 60 Minuten), in denen das Leben der Familie Goethe mit den beiden Kindern Johann Wolfgang und Cornelia am Großen Hirschgraben im 18. Jahrhundert vorgestellt wird. Ergänzend können dazu folgende Schwerpunkte (30 Minuten) gebucht werden, die eine gute Gelegenheit bieten, ins Gespräch zu kommen.

Schreiben mit der Gänsefeder (ab 3. Klasse)

Die Schüler:innen erhalten kulturgeschichtliche Informationen über die Schreib- und Briefkultur im 18. Jahrhundert und können selbst das Schreiben mit der Gänsefeder ausprobieren. Dieses Angebot kann auch für Mittel- und Oberstufen eingerichtet werden.

Goethe und die Farben (ab 3. Klasse)

Dieser dialogische Rundgang durch das Goethe-Haus bietet Einblicke in die Familiengeschichte und ausgewählte Werke Goethes. Insbesondere werden die Einflüsse veranschaulicht, die sein Interesse für das Phänomen Farbe geweckt haben. Für den Schriftsteller war sein 1810 veröffentlichtes Buch ‚Zur Farbenlehre‘ von großer Bedeutung. Mit Farbkarten, Zitaten und Glasprismen wird der Rundgang interaktiv gestaltet.

Goethe und Schiller (ab 9. Klasse)

1794 begann die Freundschaft zwischen Goethe und Friedrich Schiller, die bis zum frühen Tod des jüngeren Dichters 1805 dauerte. Der Austausch über ihre künstlerischen Anliegen und die wechselseitige Beeinflussung ihres literarischen Schaffens brachte die beiden Schriftsteller immer näher zueinander, hier bildete sich die Weimarer Klassik im engeren Sinne heraus. Eher gegensätzlich waren in dieser Zeit die familiären Umstände Goethes und Schillers, die auch als Privatpersonen vorgestellt werden.

Goethe und ‚Werther’ (ab 10. Klasse)

1774 erschien Goethes Briefroman ‚Die Leiden des jungen Werthers‘, der vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. In diesem Schwerpunkt werden vertiefende Informationen zur Entstehung des Werks vor dem Hintergrund der Biografie Goethes sowie ein kurzer Blick auf die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte dieses Buchs geboten.

Goethe und ‚Faust’ (ab 11. Klasse)

Die Anfänge von Goethes weltbekanntem Stück ‚Faust. Der Tragödie erster Teil‘, das 1808 veröffentlicht wurde, liegen in Frankfurt am Main. Schon in seiner Jugend hatte Goethe den Faust-Stoff als Puppenspielfabel kennengelernt. Die Geschichte des Magiers und Teufelsbündlers ließ ihn zeitlebens nicht mehr los. Beeinflusst wurde er bei der Arbeit an seinem Werk auch durch das Schicksal der Magd Susanna Margaretha Brandt, die 1771 in Frankfurt wegen Kindsmord angeklagt und verurteilt worden war. Der Schwerpunkt beleuchtet den Zusammenhang zwischen Biografie und Werk.

Kontakt

Babett Frank Dipl. troph.

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Tel.: +49 (0)69 138 80-0
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